Beton benötigt Schutz vor Kohlendioxid, Chloridionen und Schwefeldioxid, seinen Hauptschädlingen. Die im Anstrichmittel easy-on™ Serie 300 enthaltenen Bindemittel eignen sich besonders gut gerade in dieser Hinsicht und bieten einen mehr als 200 Mal höheren Diffusionswiderstand im Vergleich zu Silikatemulsionen.

BETON


Beim Anstrich von Betonprodukten stossen wir auf eine Reihe von Herausforderungen. Das Hauptbindungsmaterial im Beton ist Zement. Gemischt mit Wasser ruft Zement eine chemische Reaktion hervor und wird zu einem festen und dauerhaften Material. Im Ziele der Erhöhung seiner Festigkeit enthält Beton gleichzeitig auch Steinaggregate verschiedener Grössen.

FLÄCHENVORBEREITUNG


Eine gute Flächenvorbereitung beinflusst direkt die Dauerhaftigkeit der Schutzschicht und ist sogar wichtiger als Anwendung des Anstrichmittels.

MATERIALIEN


easy-on™ Serie 300 ist ein Zweikomponentenmittel, das, falls richtig angewendent, vollkommen wasserfest ist.

KORROSION


Beton benötigt Schutz vor Kohlendioxid, Chloridionen und Schwefeldioxid, seinen Hauptschädlingen. Ausblühung und Korrosion von Beton sind in Wirklichkeit Pilz- oder Fäulniserkrankungen. Genauso wie Holzbau unter Einfluss von Schimmel Farbe ändern kann oder von Pilzen gefährdet sein kann, entstehen ähnliche Schädigungen am Beton. Ausblühung, die von vielen ausschliesslich als ästhetisches Phänomen betrachtet wird, ist ein klares Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die Ausblühung ist Vorgänger des leisen Betonzerstörers, den wir unter dem Namen Korrosion kennen.

Alle tragenden Betonkostruktionen sind verstärkt durch Stahlbeton. Stahl korrodiert in Verbindung mit Feuchtigkeit und Luft (Sauerstoff), ausser im Falle wenn er einer hochalkalischen Lösung ausgesetzt wird (pH-Wert 12-13), welche ihn vor Korrosion schützt.

Beton ist üblicherweise ein hochalkalisches Material, weshalb Stahl zur Verstärkung von Betonstrukturen verwendet werden kann. Mit der Zeit geht aber im Beton etwas vor – es geht um einen Prozess, im welchen das alkalische Kalkhydrat mit Kohlendioxid aus der Luft reagiert und dadurch Kalziumkarbonat entsteht:


Ca(OH)2 + CO2 = CaCO3 + H20(Wasser)

Dadurch entstandenes CaCO3 bewirkt die Minderung des pH-Wertes, womit die Umwelt säurehaltiger wird, was die Stahlkorrosion erhöht. Schwefeldioxid ist noch mehr reaktionsfähig und Mindert zusätzlich den pH-Wert im Beton. Wenn Stahl korrodiert, erhöht sich sein Umfang mehrmals, wodurch Brüche und Risse im Beton entstehen. Dies führt zu weiteren Schädigungen duch Wasserdurchdringung und chemische Betonschwächung.

In Kürze, CO2 und SO2 dringen in den Beton durch. Alkalischer Schutz mindert sich. Der Karbonisationsprozess geht bis zum Stahlbeton durch und wirkt Stahlkorrosion aus. Der korrodierte Stahl verbreitet sich 4 bis 6 Mal, wodurch enormer Druck auf die Umgebung ausgeübt wird und Betonrisse und Lockerung verursacht werden. Der Rost verbreitet sich und veranlasst das Abfallen von Betonstücken, die dann Stahlbeton aufdecken, welcher auch weiter korrodiert, was im Endeffekt zu Betonlockerung führt.

PRÄVENTION


Durch Verhinderung direkter Verbindung von Beton und Wasser, CO2 und SO2, dauern Betonstrukturen theoretisch unendlich. Durch einfachen Betonanstrich mit relativ wasserfestem Anstrichsystem kann folgendes erreicht werden:

  • weniger Korrosion
  • weniger Ausblühung
  • weniger Frostschäden
  • besseres Auffüllen von Spalten und Rissen
  • leichtere Reinigung
  • schöneres äusserliches Erscheinungsbild

FAZIT


Alle für Betonschutz geeigneten Anstrichmittel werden im gewissen Masse eine positive Wirkung auf Verhinderung der Betonkorrosion haben - je wasserfester sie sind, desto besser. Die im Anstrichmittel easy-on™ Serie 300 enthaltenen Bindemittel eignen sich besonders gut gerade in dieser Hinsicht und bieten einen mehr als 200 Mal höheren Diffusionswiderstand im Vergleich zu Silikatemulsionen.